Unsere aktuellen Angebote:

Sie sammeln Auslandserfahrung in Bad Herrenalb

Günther Schmid (Bildmitte) betreut Marlin Deek (links) und Saji Ahwal (rechts), zwei Hotelfachschüler aus Palästina.

Bad Herrenalb. Es sind die besten Schüler der Hotel Management School bei Ramallah in Palästina. Sie durften nach Bad Herrenalb reisen. Im ´Hotel am Kurpark` sammeln Marlin Deek (links im Bild) und Saji Ahwal (rechts im Bild) Auslandserfahrung für ihre zweijährige Berufsausbildung im Hotelfach.

Die beiden 17-jährigen kamen auf Einladung der Paulinenpflege Winnenden, der Eigentümerin des Bad Herrenalber First-Class-Hotels. Sie pflegt seit mehreren Jahren eine Partnerschaft mit der Hotelfachschule in Nahost. Projektleiter Günther Schmid (Bildmitte) steht den Auszubildenden als Betreuer zur Seite. Zwei Wochen lang lernen sie den Betrieb des Vier-Sterne-Hotels kennen. Dabei schauen sie nicht nur zu, sondern arbeiten mit. So erfassen sie, was in den Bereichen Verwaltung, Hauswirtschaft, Küche und Restaurant zu tun ist.

„Alle sind sehr freundlich zu uns und wir lernen viel dazu“, sagte Marlin nach ihrem Dienst im Zimmerservice im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Sie kann sich vorstellen, einmal an der Rezeption eines großen Hotels zu arbeiten. Die junge Frau ist zum ersten Mal in Europa. Ihrem Mitschüler Saji schwebt dagegen eine Position im Hotelmanagement vor. Er war bereits bei einem Griechenlandurlaub auf unserem Kontinent. „In Bad Herrenalb ist es wie im Regenwald“, sagte der junge Mann und schwärmte vom üppigen Grün unserer Landschaft.

Zwei Tage vor und nach ihrem Trainingsprogramm haben die beiden Praktikanten Gelegenheit, die Umgebung von Bad Herrenalb näher kennenzulernen. Darüber haben sie auch einen Bericht zu schreiben. Sie wollen herausfinden, was für junge Leute im Schwarzwald angeboten wird.

Dass die Altersstruktur in unserem Land eine andere ist als im Westjordanland, haben die Gäste bereits gemerkt. „In Palästina sind Zweidrittel der Menschen unter 30 Jahre alt“, erklärte Schmid, der das Partnerland durch Gegenbesuche aus eigener Anschauung kennt. Alte und behinderte Menschen seien dort kaum in die Gesellschaft integriert. Das komplett barrierefreie ´Hotel am Kurpark`, das auch Mitarbeiter mit Handicap beschäftigt, trägt da eine ganz andere Botschaft in die Welt.

Symposium/Fachtagung Psychotraumatologie

vom 12. - 14. November 2010 in Bad Herrenalb

Symposium/Fachtagung Psychotraumatologie

Klassik im Kloster

Benefiz Jubiläumskonzert in der Klosterkirche Bad Herrenalb

Termin:
3.-5. Dezember 2010 (2. Advent)

Programm: PDF-Datei (ca. 600 KB)
Infos: www.klassik-im-kloster.com

Vorverkauf:
Bad Herrenalber Reisebüro
Telefon 07083 - 52 70 33
info@badherrenalber-reisebuero.de

Eine Initiative des Lions Club Bad Herrenalb:
www.lions-badherrenalb.de

XVIII. Jahrestagung

der Arbeitsgemeinschaften der Schwerbehindertenvertretungen bei den obersten Landesbehörden der Bundesländer Baden-Württemberg und des Freistaates Sachsen vom 17. bis 19. Mai 2010 im Hotel am Kurpark in Bad Herrenalb.

Die Teilnehmer der Arbeitstagung 2010 der Hauptschwerbehindertenvertretungen der Länder Baden-Württemberg und Sachsen, die zusammen die Interessen von ca. 16.000 schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten in den jeweiligen Landesbehörden vertreten, haben eine umfangreiche Tagesordnung vor sich.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung (PDF, 46 KB).

 

Hotel Future - Potenziale im demografischen Wandel

Erstmals verlieh Wirtschaftsminister Pfister Qualitätszertifikate an badenwürttembergische Hotel- und Gastbetriebe, die die Qualitätsstandards von Landesseniorenrat und DEHOGA bereits umgesetzt haben. „Seniorenfreundliche Qualität heißt heute nicht mehr, einen Seniorenteller anzubieten. Unter Qualitätverstehen wir, die hohen Ansprüche und besonderen Bedürfnisse unserer älteren Kunden zu erfüllen“, sagte der Präsident des DEHOGA Baden-Württemberg Peter Schmid. Da das Durchschnittsalter auch in anderen Ländernansteigt, ist auch der internationale Reiseverkehr zunehmend von älterenTouristen geprägt. „Die Zielgruppe der Jungen Alten wird häufig noch falscheingeschätzt. Ältere Verbraucher haben gerade mit Reisen viel Erfahrung unddaher hohe Ansprüche“, so Schmid.

Hier die komplette Pressemitteilung als PDF.

Goldener Rollstuhl verliehen

Dem „Hotel im Kurpark“ in Bad Herrenalb wurde auf der Stuttgarter Tourimusmesse CMT der Preis „Goldener Rollstuhl“ verliehen.

Hoteldirektor Hans Günter Jung und der kaufmännische Geschäftsführer der Paulinenpflege Peter Oertmann-Brandt nahmen am 21. Januar 2010 auf der Bühne des SWR in Halle 6 diese Auszeichnung entgegen. Der Verein „Aktive Behinderte" vergibt seit 1994 im Rahmen der Messe Caravan, Motor und Touristik (CMT) diese rennomierte Auszeichnung in den vier Kategorien „Reisebroschüren“, „Reiseanbieter“, „Kultur und Freizeit“ und „Hotels und Unterkünfte“.

Das im Jahr 2008 fertiggestellte 100-Betten-Haus in Bad Herrenalb wurde speziell für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit gebaut. Rollstuhlfahrer und alle anderen Gäste mit Gehbehinderungen freuen sich darüber, dass es in diesem Vier-Sterne-Hotel keine einzige Stufe zu überwinden gibt. Die Nasszellen an den Zimmern sind auch von Rollstuhlfahrern problemlos zu benutzen. Der Saunabereich ist ebenso „befahrbar“. Die Zimmer sind größer, als dies in normalen Hotels üblich ist. Viele der Zwei-Raum-Appartements sind mit einem höhenverstellbaren Bett ausgestattet, so dass auch Paare oder Familien mit zu pflegenden Angehörigen gemeinsam Urlaub machen können. Im Haus gibt es einen Pflegedienst, der Angehörige bei der Versorgung ihrer Partner entlasten kann.

Die Auszeichnung „Goldener Rollstuhl“ in den drei anderen Kategorien wurde verliehen für die Broschüre „Sachsen barrierefrei“, für den Reiseanbieter „runa reisen“ und im Bereich „Kultur und Freizeit“ für den Heilbronner Biergarten „Food Court“.

Die Ehrung auf der Bühne des SWR in der Halle 6 der Stuttgarter Messe wurde ungeplanterweise zu einem eindrucksvollen negativen Beispiel dafür, mit welchen Schwierigkeiten Rollstuhlfahrer häufig konfrontiert sind. Während die Preisträger auf der Bühne standen, blieben die Initiatoren dieser Auszeichnung unten. Der Vorsitzende des Vereins „Aktive Behinderte“ Friedrich Müller und der Kassierer des Vereins Peter Epp konnten vom Moderator des SWR nicht auf, sondern nur unten vor der Bühne interviewt werden. Die Rollstuhlfahrer Friedrich Müller und Peter Epp mussten unten bleiben, weil trotz dieser Preisverleihung keine Rampe an die Bühne angebracht worden war.